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Obwohl Emotionswörter wie „Wut“, „Ekel“, „Happiness“ oder „Stolz“ oft als bloße Etiketten betrachtet werden, deutet zunehmende Evidenz darauf hin, dass Sprache wichtig für die Wahrnehmung und Erfahrung von Emotionen ist. Emotionswörter könnten besonders wichtig sein, um den Zugang zu den Emotionskonzepten zu erleichtern. Tatsächlich beeinträchtigen Defizite in der semantischen Verarbeitung oder ein eingeschränkter Zugang zu Emotionswörtern die Wahrnehmung von Emotionen. Doch es ist unklar, welche Bedeutung diese Verhaltensbefunde für die affektive Neurowissenschaft haben. Daher untersuchten wir die Gehirnareale, die die Verarbeitung von Emotionswörtern unterstützen, mittels der Analyse der repräsentativen Ähnlichkeit von fMRI-Daten (N = 25). In der Aufgabe sahen die Teilnehmer 10 Emotionswörter (z.B. „Wut“, „Happiness“), während sie im Scanner lagen. Die Teilnehmer bewerteten jedes Wort basierend auf seiner Valenz auf einer kontinuierlichen Skala von 0 (Angenehm/Gut) bis 1 (Unangenehm/Schlecht), um sicherzustellen, dass sie die Wörter verarbeiteten. Unsere Ergebnisse zeigten, dass eine Vielzahl von Gehirnregionen, einschließlich präfrontaler, medialisierter kortikaler und sensomotorischer Regionen, Informationen über Emotionswörter enthielt. Bemerkenswerterweise überschneiden sich unsere Ergebnisse mit vielen Regionen, die in früheren Studien an der Entschlüsselung der Emotionserfahrung beteiligt sind. Unsere Ergebnisse werfen Fragen darüber auf, welche Prozesse durch diese Regionen während der Emotionserfahrung unterstützt werden.
Lee et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.