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Schwerkranke Patienten sind eine vulnerable Gruppe mit hohem Risiko für die Entwicklung sekundärer Infektionen. Hohe Krankheitschwere, verlängerte Aufenthalte auf der Intensivstation (ICU), Sepsis und multiple Medikamente mit immunsuppressiver Wirkung machen diese Patienten anfällig für Immunparese und erhöhen das Risiko für verschiedene opportunistische Infektionen, einschließlich Zytomegalovirus (CMV). Eine CMV-Serokonversion wurde bei bis zu 33 % der ICU-Patienten berichtet, aber ihre Auswirkungen auf die Patientenergebnisse bleiben umstritten. Obwohl es Richtlinien zur Behandlung von CMV-Infektionen bei immunsuppressiven Patienten mit humanem Immunschwächevirus/erworbenem Immunschwächesyndrom gibt, ist der Bedarf an Behandlung und therapeutischen Ansätzen bei immunkompetenten, schwerkranken Patienten weiterhin unklar. Selbst die Diagnose einer CMV-Infektion kann bei solchen Patienten aufgrund unspezifischer Symptome und Multiorganbeteiligung herausfordernd sein. Daher kann ein besseres Verständnis der Symptomatologie, Diagnostik und Behandlungsoptionen den Intensivmedizinern helfen, genaue Diagnosen zu sichern und therapeutische Interventionen einzuleiten.
Bhide et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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