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Simulation ist eine Technik, um reale Erfahrungen mit geführten Erlebnissen zu ersetzen und zu erweitern, die wesentliche Aspekte der realen Welt in vollständig interaktiver Weise hervorrufen oder replizieren. In der Nephrologie (einer besonders komplexen Fachrichtung) kann Simulation von Patienten, Pflegekräften, Assistenzärzten und Fachärzten gleichermaßen genutzt werden. Sie ermöglicht das Erlernen von Techniken außerhalb der stressigen Umgebung der Patientenversorgung, wie die Platzierung von zentralen Venenkathetern, das Management arteriovenöser Fisteln, das Lernen über die Peritonealdialyse oder die Durchführung einer Nierenbiopsie. Ernsthafte Spiele und virtuelle Realität sind aufkommende Methoden, die vielversprechend erscheinen. Simulation könnte auch in relationalen Aspekten der Teamarbeit oder der Zusammenarbeit mit dem Patienten wichtig sein. Die Entwicklung von Simulation als Lehrwerkzeug in der Nephrologie ermöglicht es, eine qualitativ hochwertige Ausbildung für Assistenzärzte aufrechtzuerhalten, die auf ihre zukünftige Praxis zugeschnitten ist, und Risiken für Patienten zu minimieren. Darüber hinaus hilft diese Ausbildung Nephrologen, die Beherrschung technischer Verfahren aufrechtzuerhalten, was die Fachrichtung für jüngere Generationen attraktiv macht. Leider sieht sich die Einbeziehung von Simulationsschulungsprogrammen gelegentlich logistischen oder finanziellen Einschränkungen gegenüber, die die Universitäten mit der Unterstützung und Innovation von lehrenden Nephrologen überwinden müssen. Die Auswirkungen des simulationbasierten Unterrichts auf klinische Ergebnisse müssen in klinischen Studien untersucht werden.
Maisons et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.