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Mode- und Kleidungsausstellungen werden im zeitgenössischen Diskurs über koloniale Implikationen im Museumssektor oft ausgeschlossen. Als ein aufkommendes Forschungsfeld bietet die Mode eine einzigartige Gelegenheit, die Art und Weise zu hinterfragen, wie Museen sich hin zu dekolonialen Prozessen bewegen. Kurator*innen können die Methoden herausfordern, mit denen Museumsbesucher*innen sich mit den Auswirkungen der Kolonialisierung durch Mode- und Kleidungsdokumentationen auseinandersetzen. Dieses Projekt zielt darauf ab zu verstehen, wie Modekurator*innen koloniale Narrative in ihrer Praxis herausfordern, da Neutralität in der kuratorischen Praxis nicht länger akzeptabel ist. Kuratorische Neutralität hat westliche Ideale perpetuiert und gleichzeitig die Geschichten und Erfahrungen von Menschen und Gruppen, die negativ von der Kolonialisierung betroffen sind, ausgelöscht. Dieses Projekt kombiniert kuratorische Interviews und Fallstudien, um zu untersuchen, wie Mode- und Kleidungsausstellungen koloniale Narrative im Museumssektor herausfordern. In den vorläufigen Phasen dieser Forschung erweisen sich Themen wie Identität, die Zusammenarbeit vielfältiger Stimmen und Geschichten sowie die Einbeziehung zahlreicher globaler Kontexte als vorteilhaft.
Laura Dionne (Mon,) untersuchte diese Fragestellung.