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Ein unsicheres und komplexes wirtschaftliches Umfeld erfordert von Unternehmen, schnell zu handeln und ihre Geschäftsstrategien neu zu erfinden. Innovation hat sich als strategisches Imperativ herauskristallisiert, um sich an Marktänderungen anzupassen und wettbewerbsfähig zu bleiben, während Resilienz als wesentlich erachtet wird, damit Organisationen erfolgreich auf externe Umwelteinflüsse reagieren können. Trotz der Bedeutung dieser strategischen Faktoren in instabilen Umfeldern gibt es nur wenige empirische Untersuchungen dazu. Anhand der Theorie der dynamischen Fähigkeiten untersucht unsere Studie die Rolle von Serviceinnovation und organisatorischer Resilienz zur Verbesserung der Unternehmensleistung mit einem sequentiellen Mixed-Methods-Ansatz. Zunächst wurde eine quantitative Studie durchgeführt, um das vorgeschlagene Forschungsmodell mit Hilfe der strukturellen Gleichungsmodellierung (SEM) an einer Stichprobe von 343 Dienstleistungsunternehmen in Spanien zu testen. Anschließend wurde eine qualitative Analyse mit 12 Interviews von Managern durchgeführt, um zusätzliche Erkenntnisse und ein detailliertes Verständnis des Phänomens zu vermitteln. Die Ergebnisse bestätigen Innovation und Resilienz als Schlüsselressourcen zur Bewältigung eines sich verändernden Geschäftsumfelds und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Ergebnisse zeigen außerdem die strategische Bedeutung digitaler Werkzeuge (Soziale Medien) und externer Netzwerke als Treiber der Serviceinnovation auf. Manager können diese Ergebnisse nutzen, um soziale Medien zu verwenden, um sich in kollaborativen Netzwerken zu engagieren, Innovation und Resilienz zu fördern und in turbulenten Märkten erfolgreich zu sein.
Garrido‐Moreno et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.