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Nach der globalen Finanzkrise von 2007-2008 wurden die Eigenkapitalstandards für Banken, die in den Vereinigten Staaten tätig sind, verschärft, als die US-Bankenregulierungsbehörden den Basel-III-Rahmen umsetzten. Dieser wirtschaftliche Kommentar präsentiert kurz die Schlüsselelemente von Basel III, die für das Eigenkapital von Banken relevant sind, und analysiert den zeitlichen Verlauf der Entwicklung der regulatorischen Eigenkapitalquoten für US-Bankholdinggesellschaften in dieser Zeit. Er zeigt, dass die Eigenkapitalquoten der Banken im Durchschnitt zwischen 2009 und 2012 erheblich anstiegen und vor Inkrafttreten der neuen Regeln ein Plateau erreichten. Während größere und besser kapitalisierte Banken kurz nach der Finanzkrise ihre Eigenkapitalquoten erhöhten, dauerte es im Durchschnitt länger, bis kleinere und weniger gut kapitalisierte Banken diesen Prozess einleiteten.
Jan-Peter Siedlarek (Mon.) studierte diese Frage.