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Zur Messung des thermophysiologischen Komforts von Fußgängern im städtischen Freiraum wurden mobile Wanderungen in allen Jahreszeiten tagsüber und nachts durchgeführt. Sechs Routen wurden ausgewählt, die verschiedene urbane morphologische Layouts der Stadt repräsentieren. Die Bedingungen des thermischen Komforts wurden unter Verwendung der räumlichen Skala der Local Climate Zone analysiert. Dies ermöglichte die Identifizierung von Typologien von Bereichen, in denen Fußgänger sich (un)wohl fühlen könnten. Um die vorgeschlagenen Ziele zu erreichen, wurden quantitative und qualitative Analysen durchgeführt, insbesondere ein lineares gemischtes Effektmodell. Dieses Modell war nützlich, um das thermische Verhalten der durchlaufenen Bereiche im Vergleich zu einem Referenzbereich zu verstehen. Es wurde festgestellt, dass die Stadt im Allgemeinen kühler ist, außer nachts, wenn der UTCI um bis zu 44 % erhöht sein kann. Die meisten im Laufe des Jahres gesammelten Werte wiesen 'keinen thermischen Stress' auf, außer im Sommer, als 'mäßiger' und 'starker Hitzestress' vorherrschend war. Kompakte und große, niedrigere städtische Gebiete erwiesen sich als die unangenehmsten. In einigen LCZs wurden signifikante Amplituden festgestellt, die in einigen Szenarien bis zu 7 °C erreichten. Sporadisch bewaldete Gebiete wiesen in allen Jahreszeiten und nachts höhere Werte auf, außer im Sommer. Dies zeigte, dass für eine lokale Analyse des Hitzestresses eine höher aufgelöste Skala erforderlich ist.
Silva et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.