Key points are not available for this paper at this time.
EINFÜHRUNG: Seit dem frühen 20. Jahrhundert schwanken die chirurgischen Praktiken zur prophylaktischen Oophorektomie zum Zeitpunkt der Hysterektomie. Diese Studie zielt darauf ab, zu beurteilen, wie aktuelle Gynäkologen Patienten über ovarerhaltende benigne Hysterektomien beraten und eventuelle Wissenslücken bei den Anbietern zu bewerten. METHODEN: Es wurde eine Ausnahmegenehmigung der Institutional Review Board eingeholt. Eine Umfrage wurde durchgeführt und durchlief mehrere Bearbeitungsrunden, bevor sie im April 2023 an Mitglieder der American Association of Gynecologic Laparoscopists (AAGL) versendet wurde. Der Fragebogen bewertete die präoperative Beratung zu Risiken und Vorteilen der ovarerhaltenden Hysterektomie bei benignen Indikationen sowie chirurgische Praktiken, wann eine bilaterale Salpingektomie und Oophorektomie durchgeführt werden sollten. Deskriptive Statistiken und Regressionsanalysen wurden durchgeführt. ERGEBNISSE: Die Umfrage wurde per E-Mail an 6.622 AAGL-Mitglieder gesendet, 3.576 öffneten die E-Mail, und 520 schlossen die Umfragen ab (14 % Rücklaufquote). Ungefähr die Hälfte (58 %) hatte eine subspecialty Ausbildung abgeschlossen. Die meisten beraten Patienten hinsichtlich der Vorteile der Eierstockkonservierung, einschließlich der Prävention von Osteoporose (88 %), frühzeitiger Menopause (87 %), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (84 %) und Demenz (52 %). Fünfzig Prozent empfehlen eine routinemäßige bilaterale Salpingo-Oophorektomie zum Zeitpunkt der Hysterektomie ab dem Alter von 61 Jahren, während 38 % empfehlen, dass dies im Alter von 51–55 Jahren durchgeführt wird. FAZIT: Gynäkologen beraten Patienten zu den Risiken und Vorteilen der Eierstockkonservierung. Wie häufig ovarerhaltende Hysterektomien angeboten werden und in welchem Alter eine bilaterale Salpingektomie empfohlen wird, variiert je nach Anbieter. Zusätzliche hochwertige Studien sind erforderlich, um das optimale Timing der Oophorektomie zum Zeitpunkt der benignen Hysterektomie weiter zu verstehen, und es besteht auch ein Bedarf an Schulungen für Anbieter, um Diskrepanzen in den Praktiken zu minimieren.
Nora et al. (Mittw,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: