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Cisplatin (CIS) ist eines der derzeit wirksamsten Chemotherapeutika. Trotz seiner krebsvorbeugenden Eigenschaften ist die klinische Anwendung von CIS aufgrund von Nephrotoxizität eingeschränkt. Unsere Forschung zielte darauf ab, die Auswirkungen von Ketotifenfumarat (KET) auf die durch CIS induzierte Nephrotoxizität bei Mäusen zu spezifizieren. Männliche NMRI-Mäuse wurden sieben Tage lang mit KET (0,4, 0,8 und 1,6 mg/kg, ip) behandelt. Am vierten Tag der Studie wurde eine Einzeldosis von CIS (13 mg/kg, ip) verabreicht, und die Mäuse wurden am achten Tag euthanasiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die Verabreichung von KET die durch CIS induzierte Erhöhung von BUN und Cr im Serum sowie die renal KIM-1-Spiegel abschwächte. Diese Verbesserung wurde von einer signifikanten Reduktion der Nierenschädigung begleitet, was durch histopathologische Untersuchungen unterstützt wurde. Ebenso wurden der Rückgang des Verhältnisses von GSH zu GSSG und der Aktivitäten der antioxidativen Enzyme (CAT, SOD und GPx) sowie der Anstieg des Lipidperoxidationsmarkers (TBARS) bei KET-behandelten Mäusen umgekehrt. Die ELISA-Ergebnisse zeigten, dass KET-behandelte Mäuse die durch CIS induzierte Erhöhung der renalem TNF-α, IL-1β und IL-18-Spiegel verbesserten. Die Western-Blot-Analyse zeigte, dass KET die Aktivierung des Transkriptionsfaktors NF-κB und das NLRP3-Inflammasom in der Niere von CIS-behandelten Mäusen unterdrückte. Darüber hinaus kehrte die KET-Behandlung die Veränderungen der Proteinexpression von Markern, die mit Apoptose in Verbindung stehen (Bax, Bcl2, Caspase-3 und p53), um. Interessanterweise erhöhte KET die Zytotoxizität von CIS in HeLa-Zellen signifikant. Zusammenfassend liefert diese Studie wertvolle Einblicke in die vielversprechenden Wirkungen von KET zur Minderung der durch CIS induzierten Nephrotoxizität.
Mohtadi et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.