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Einleitung: Nach verschiedenen Behandlungslinien neigen Patienten mit multiplem Myelom dazu, weniger sekretorische und häufiger extramedulläre Erkrankungen zu präsentieren. Diese Merkmale machen die Überwachung der Behandlung und das Follow-up sehr komplex, da sie auf der Anwendung von bildgebenden Verfahren und/oder Knochenmarkaspirationen oder Biopsien basieren müssen. Ziel: Präsentation des Falls eines Patienten mit Myelom, das mit einer nicht-sekretorischen Knochenerkrankung fortschreitet, und Diskussion der potenziellen Auswirkungen der Massenspektrometrie als neue hochsensitive Methode, die in der Lage ist, das monoklonale Protein (MP) im Serum dieser Patienten zu identifizieren. Materialien und Methoden: Eine informierte Zustimmung wurde vom Patienten vor Erhalt jeder Behandlungsstufe unterzeichnet. Die klinischen Informationen und Bilder wurden aus anonymisierten elektronischen Akten erhalten. Die Massenspektrometrie wurde mit dem Immunoglobulin-Isoformen (GAM)-Assay für die Massenspektrometrie EXENT® Analysetechnologie von Binding Site, einem Teil von Thermofisher, durchgeführt. Ergebnisse: Ein 73-jähriger Mann mit IgG Kappa multiplem Myelom, der nach 14 Zyklen Talquetamab als dritter Behandlungsreihe mit einer neuen lytischen Läsion fortschritt, konnte aufgrund der nicht-sekretorischen Natur der Erkrankung zu diesem Zeitpunkt nicht in ein klinisches Experiment eingeschlossen werden, was seine therapeutischen Optionen einschränkte. Die Massenspektrometrie war in der Lage, das Vorhandensein des MP des Patienten zu identifizieren und zu quantifizieren, als die Serumprotein-Elektrophorese und Immunfixation noch negativ waren, und konnte daher verwendet werden, um das Fortschreiten zu bestätigen, die Einschluss des Patienten in ein klinisches Experiment zu ermöglichen und die Reaktion der Erkrankung weiter zu überwachen. Schlussfolgerungen: Die größere Sensitivität der Massenspektrometrie-Methoden zur Detektion des MP bei Patienten mit Myelom und anderen monoklonalen Gammopathien führt zu einer besseren Identifizierung des Krankheitsfortschritts, ermöglicht die Einbeziehung weiterer Patienten in klinische Studien und erleichtert die Überwachung der Behandlung.
Agulló et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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