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EINLEITUNG: Indien startete 2018 eine nationale Initiative namens Gesundheits- und Wellnesszentren (HWCs), um bevölkerungsbasierte Primärversorgung einschließlich nicht übertragbarer Krankheiten (NCDs) in ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die vorliegende Studie bewertet, ob die Operationalisierung der HWCs die Erkennung von NCDs verbessert und den Anteil der öffentlichen Einrichtungen an der Bereitstellung von NCD-Diensten erhöht hat. Methoden: In ländlichem Chhattisgarh wurden 2019 und 2022 zwei Runden von Haushaltsbefragungen durchgeführt. Mit einem Fokus auf NCDs wurde die Haushaltsbefragung an einer repräsentativen Stichprobe von Personen über 30 Jahren durchgeführt – 2760 Personen im Jahr 2019 und 2638 im Jahr 2022. Eine multivariate Regressionsanalyse wurde durchgeführt, um die Auswirkungen der HWCs auf die Identifizierung von NCDs und die Inanspruchnahme öffentlicher Dienste zu bestimmen. Ergebnisse: Die von HWCs abgedeckte Bevölkerung hatte eine 25% höhere Wahrscheinlichkeit, mit NCDs identifiziert zu werden, im Vergleich zur Bevölkerung ohne HWCs (AOR = 1,25, P = 0,03). Die NCD-Patienten, die in von HWCs abgedeckten Gebieten lebten, hatten eine 70% höhere Wahrscheinlichkeit, die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen zu nutzen (AOR = 1,70, P = 0,01). In der von HWCs abgedeckten Bevölkerung stieg der Anteil des öffentlichen Sektors in der NCD-Versorgung von 41,2% im Jahr 2019 auf 62,1% im Jahr 2022, während der Anteil informeller private Anbieter von 23,5% im Jahr 2019 auf 8,4% im Jahr 2022 sank. Fazit: Die HWCs zeigten Wirksamkeit bei der Erhöhung der Erkennung von NCDs auf Bevölkerungsebene und bei der Bereitstellung eines größeren Anteils von NCD-Patienten zur Inanspruchnahme öffentlicher Dienste. Sie können sich als entscheidende architektonische Korrektur für die Verbesserung der Bereitstellung von Primärversorgungsdiensten für NCDs und andere Gesundheitsbedürfnisse der Bevölkerung in Indien erweisen.
Garg et al. (Wed,) studierten diese Frage.