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Ein affirmierendes und inklusives Schulumfeld ist entscheidend für das Wohlbefinden von LGBTQ+-Schüler:innen of Color. Allerdings zeigt die Forschung, dass die bestehenden Schulrichtlinien und Schutzmaßnahmen unzureichend sind, um diese Population zu unterstützen. Die vorliegende Studie untersucht, wie LGBTQ+-Personen of Color ihre K–12-Erfahrungen in Bezug auf ihre intersektionale Identität und ihre Interaktionen mit Schulberatern wahrnahmen. In einer Fokusgruppe von drei LGBTQ+-Studierenden of Color berichteten die Teilnehmer:innen, wie sie ihre Identitäten während ihrer K–12-Ausbildung navigierten. Die Analyse ergab fünf Themen, die mit den Identitäten der Teilnehmer:innen in Verbindung standen: (a) Isolation, (b) verzögerte Identitätsentwicklung, (c) Gruppenzwang und Aggression, (d) Vorurteile und (Mikro)Aggressionen von Lehrkräften und (e) heteronormativer Lehrplan und außerschulische Aktivitäten. In Bezug auf die Erfahrungen der Schüler:innen mit Schulberatern tauchten drei Themen auf: (a) Schulberater waren zu beschäftigt, um zu sprechen, (b) Unsicherheit darüber, wer ein Verbündeter war, und (c) Unsicherheit über die Vertraulichkeit. Die Ergebnisse verdeutlichten die einzigartigen Herausforderungen, mit denen LGBTQ+-Schüler:innen of Color konfrontiert sind, wenn es darum geht, Unterstützung zu erhalten und sich in ihrer Identitätsentwicklung zu engagieren. Wir besprechen die Implikationen und Empfehlungen für Schulberater:innen und Schulsysteme.
Yoon et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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