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Zusammenfassung Dieser Artikel führt den Charakter des viralen Gotteskriegers ein: das online/offline repräsentierte/aufführende Selbst des Christentums, Nationalismus (z. B. christlicher Nationalismus), muskuline Männlichkeit und, entscheidend, Weißsein. Durch eine Online-Etnografie, die sich auf kritische visuelle und Diskursanalysen konzentriert und semiotische Wegweiser und Codes kritisch liest, legt der Artikel nahe, dass diese aufkommende Männlichkeit komplex, widersprüchlich und nicht leicht als „offen“ oder „geschlossen“, toxisch oder wünschenswert zu kategorisieren ist. Sie ist, wie Männlichkeit im weiteren Sinne, hybridisiert, dynamisch fließend und intersektional. Dennoch ist sie eine besorgniserregende Männlichkeit, in der sie ein Zusammentreffen von Extremismus und Mainstream ermöglicht und als eine reinigende Maske (durch die Vektoren von Glauben, Gesundheit und Patriotismus) fungiert, die latente rassistische, homophobe, misogynistische und autoritäre (und faschistische) Merkmale verbirgt, die viral durch die breitere Gesellschaft und Kultur verbreitet werden.
Jason Luger (Fr,) hat diese Frage untersucht.