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Im Vergleich zur Untersuchung anderer Formen illegaler Gewalt steht die Terrorismusforschung vor einzigartigen Datenherausforderungen. Insbesondere fehlen konsistente Polizeidaten im Allgemeinen, die Opfer haben oft kein direktes Wissen über Angriffe und werden manchmal getötet, und Täter sind schwer zu interviewen und oft unzuverlässige Quellen. Angesichts dieser Datenherausforderungen hat die zunehmende Verfügbarkeit von Open Source-Daten über terroristische Angriffe und Täter die wissenschaftliche Untersuchung des Terrorismus maßgeblich beeinflusst. Im Laufe der Zeit verlässt sich ein wachsender Anteil der veröffentlichten akademischen Forschung zum Terrorismus - insbesondere quantitativere Studien - auf Open Source-Daten. Darüber hinaus hat die wachsende Verfügbarkeit von Terrorismusdaten auf individueller Ebene empirische Tests psychologischer und sozialpsychologischer Theorien der Radikalisierung ermöglicht. In diesem Papier bewerten wir die Auswirkungen von Open Source-Daten auf die Terrorismusforschung. Wir beginnen mit einem Überblick und geben einen kurzen historischen Rückblick auf Datenbanken zu terroristischen Angriffen und Tätern im Open Source-Bereich. Anschließend betrachten wir die wesentlichen Stärken und Schwächen beider Arten von Open Source-Daten und schlagen Möglichkeiten vor, um die Schwächen zu überwinden. Wir schließen mit Beobachtungen über die Auswirkungen von Open Source-Daten auf die Terrorismusforschung und zukünftige Verbesserungschancen.
LaFree et al. (Mittw,) haben diese Frage untersucht.