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Eine genaue Methode zur qualitativen und quantitativen Analyse von lipidgebundenen (LB), proteinboundenen (PB), oligosaccharidgebundenen und freien Sialinsäuren in Milch wurde unter Verwendung von Hochleistungsflüssigkeitschromatographie -triple Quadrupol-Tandem-Massenspektrometrie entwickelt. Das Profil der freien und gebundenen Sialinsäuren in Milch (menschlich, bovin, Ziege und Schaf) sowie in Säuglingsnahrung (IF) wurde in der vorliegenden Studie untersucht. Menschliche Milch enthält nur N-Acetylneuraminsäure (Neu5Ac) und war hauptsächlich in Form von oligosaccharidgebunden vorhanden. Der Gesamtgehalt an Neu5Ac (T-Neu5Ac), freier und gebundener Neu5Ac in menschlicher Milch nahm mit der Verlängerung der Laktation ab. Die interessanteste Erkenntnis war der Anstieg des Anteils an PB und LB Sialinsäuren. Die Sialinsäuren in boviner und Schafmilch waren hauptsächlich PB und oligosaccharidgebundene Neu5Ac. T-Neu5Ac in Ziegenmilch (GM) betrug 67,44-89,72 µg/mL und war hauptsächlich PB Neu5Ac, aber der Gesamtgehalt an N-Glykolylneuraminsäure (T-Neu5Gc) in GM kann bis zu 100,01 µg/mL betragen. Die Konzentration von T-Neu5Gc in Schaf- und GM war signifikant höher als die in boviner Milch (BM). Der T-Neu5Gc-Gehalt von GM-basiertem IF betrug 264,86 µg/g, während der T-Neu5Gc-Gehalt von BM-basiertem IF geringer war (2,26-17,01 µg/g). Darüber hinaus zeigten unsere Ergebnisse, dass es auch Sialinsäuren in den Zutaten von IF gab, die hauptsächlich mit Protein und Oligosacchariden gebunden waren, hauptsächlich aus entsalztem Molkenpulver und Molkenproteinkonzentrat.
Chen et al. (Freitag,) untersuchten diese Frage.