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Der ökologische Erfolg des Menschen wird oft unserer Fähigkeit zum sozialen Lernen zugeschrieben, das die Verbreitung adaptiver Verhaltensweisen in Populationen erleichtert. Alle Menschen verlassen sich auf soziales Lernen, um Kultur zu erwerben, jedoch gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Gesellschaften, Individuen und über die Entwicklungszeit hinweg. Es ist jedoch unklar, warum diese Unterschiede existieren. Hier präsentieren wir ein evolutionäres Modell, das zeigt, dass individuelle Variationen im sozialen Lernen entstehen können, wenn die Vorteile des sozialen Lernens unvorhersehbar sind. Unvorhersehbarkeit wählt flexible Entwicklungsprogramme aus, die es Individuen ermöglichen, ihre Abhängigkeit vom sozialen Lernen basierend auf früheren Erfahrungen anzupassen. Diese Entwicklungsflexibilität führt wiederum dazu, dass einige Individuen in einer Population konstant stärker auf soziales Lernen angewiesen sind als andere. Wir demonstrieren diesen grundlegenden evolutionären Mechanismus in drei Szenarien zunehmender Komplexität und untersuchen die Auswirkungen verschiedener Quellen der Unsicherheit über die Nützlichkeit des sozialen Lernens. Unsere Ergebnisse zeigen, wie Evolution formen kann, wie Individuen von anderen lernen, mit potenziell tiefgreifenden Auswirkungen auf kulturelle Vielfalt.
Berg et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.