Key points are not available for this paper at this time.
Der Fortpflanzungserfolg von Mücken wird stark durch die Fähigkeit der Weibchen beeinflusst, geeignete Eiablageorte für die ordnungsgemäße Entwicklung ihres Nachwuchses auszuwählen. Viele dieser potenziellen Lebensräume können Räuber beherbergen, und die Erkennung dieser Räuber ist entscheidend, um das Risiko der Prädation zu bewerten, was wiederum das Verhalten der Beute beeinflussen kann. Es gibt jedoch oft Abwägungen zu berücksichtigen, die sich auf die Lebensgeschichte dieser Organismen auswirken können. In unserer Studie haben wir die Eiablagepräferenzen und die larvalen Verhaltensreaktionen der Aedes aegypti-Mücke untersucht, wenn sie Raubtierhinweisen und der tatsächlichen Präsenz von Prädation durch Libellulidae (Odonata) Larven ausgesetzt war. Wir beobachteten die Entscheidungen der Mücke bezüglich der Eiablage mit und ohne Raubtierhinweise über einen Zeitraum von zehn Wochen, nach 48 Stunden der Exposition. Darüber hinaus maßen wir das larvale Verhalten über verschiedene Behandlungen hinweg, einschließlich solcher mit Raubtierhinweisen, Räuberhinweisen, der Anwesenheit von Larven und Kontrollen mit nur Wasser. Unsere Ergebnisse zeigten, dass die höchste Präferenz für die Eiablage in Behältern mit hohem Gehalt an organischem Material auftrat, unabhängig von der Anwesenheit sowohl von Raubtierhinweisen als auch von tatsächlichen Räubern. Darüber hinaus stellten wir signifikante Veränderungen im larvalen Verhalten als Reaktion auf Raubtierhinweise fest, einschließlich ausweichender Verhaltensweisen. Bei der Konfrontation mit dem Risiko der Prädation verbrachten Larven mehr Zeit in der Nähe der Behälterränder und zeigten diskretes Fressverhalten oder Vermeidung des Prädationsrisikos. Umgekehrt erkundeten die Larven in Abwesenheit des Prädationsrisikos den gesamten Behälter und schwammen energisch. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von antipredatorischen Verhaltensweisen, die durch die Erkennung von Prädationshinweisen im Kontext des Fortpflanzungserfolgs von Ae. aegypti ausgelöst werden.
Kroth et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.