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Zusammenfassung Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinome (HNSCCs) gehören zu den aggressivsten, komplexesten und heterogensten bösartigen Tumoren. Die Standardbehandlung für HNC-Patienten umfasst Chirurgie, Strahlentherapie, Chemotherapie oder deren Kombination. Etwa 50 % der Patienten profitieren jedoch nicht und leiden unter schweren toxischen Nebenwirkungen, was sowohl für die Individuen als auch für die Gesellschaft Kosten verursacht. Jahrzehnte wurden aufgewendet, um die Behandlungsergebnisse von HNSCC zu verbessern, jedoch mit nur begrenztem Erfolg. Ein Großteil der Forschung zur Behandlung von HNSCC hat sich auf das Verständnis der Genetik der bösartigen HNSCC-Zellen konzentriert, aber es ist klar geworden, dass das Tumormikroumfeld (TME) eine wichtige Rolle bei der Progression sowie der Behandlungsreaktion bei HNSCC spielt. Das Verständnis des Austauschs zwischen Krebszellen und TME ist entscheidend, um die Progression und Behandlungsresistenz zu inhibieren. Krebsassoziierte Fibroblasten (CAFs), die Hauptkomponente des Stromas bei HNSCC, dienen als primäre Quelle der extrazellulären Matrix (ECM) und verschiedener pro-tumoraler Komponenten im TME. Die Aktivierung von CAFs bei HNSCC wird hauptsächlich durch von Krebszellen sezernierte Moleküle angetrieben, die wiederum phänotypische Veränderungen, einen erhöhten Sekretionsstatus und ein verändertes ECM-Produktionsprofil induzieren. Gleichzeitig spielen CAFs eine entscheidende Rolle bei der Modulation des Zellzyklus, der Stammzelligkeit, der epithelial-mesenchymalen Transition (EMT) und der Resistenz gegen gezielte Therapien und Chemoradiotherapie bei HNSCC-Zellen. Diese Modulation erfolgt durch Interaktionen mit sezernierten Molekülen oder durch direkten Kontakt mit der ECM oder den CAFs. Die Ko-Kultur und 3D-Modelle von Tumorzellen und anderen TME-Zelltypen ermöglichen es, das Tumormilieu von HNSCC zu imitieren und Tumorhypoxie sowie die Reprogrammierung von Krebsstammzellen (CSC) zu modulieren. Diese Überprüfung zielt darauf ab, ein Update über die Entwicklung von HNSCC-Tumormodellen mit CAFs bereitzustellen, um ein besseres Verständnis der Interaktion zwischen CAFs und Tumorzellen zu erhalten und präklinische Testplattformen für aktuelle und aufkommende therapeutische Kombinationen bereitzustellen.
Li et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.