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Zusammenfassung Hodgkin-Lymphom (HL) stellt eine Neoplasie dar, die hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene betrifft, was die Entwicklung präziser Diagnose- und Überwachungsinstrumente erforderlich macht. Insbesondere das klassische Hodgkin-Lymphom (cHL), das 90% der Fälle ausmacht, erfordert maßgeschneiderte Behandlungen zur Minimierung späten Toxizitäten. Obwohl die Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie (PET/CT) die Bewertung des Ansprechens verbessert hat, unterstreichen ihre Einschränkungen die Dringlichkeit nach zuverlässigeren prognostischen Werkzeugen für den Krankheitsverlauf. Die genomische Charakterisierung seltener Hodgkin-Reed-Sternberg (HRS) Zellen ist herausfordernd, aber wesentlich. Neueste Studien nutzen Einzelzellmolekularanalysen, Massenzytometrie und Next-Generation Sequencing (NGS), um mutationale Landschaften aufzudecken. Die Integration von Flüssigbiopsien, insbesondere zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA), extrazellulären Vesikeln (EVs), miRNAs und Zytokinen, erweist sich als bahnbrechende Ansätze. Neueste Studien zeigen das Potenzial von ctDNA zur Beurteilung von Therapieansprachen und zur Vorhersage von Rückfällen bei HL. Trotz der relativ unerforschten Anwendungen von cHL-spezifischer ctDNA betonen Studien ihren Wert bei der Überwachung von Behandlungsergebnissen. Insgesamt unterstreicht diese Überprüfung die entscheidende Rolle von Flüssigbiopsien bei der Verbesserung der Diagnose und Überwachung von HL.
Velasco-Suelto et al. (Dienstag) haben diese Frage untersucht.