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Erythroidzellen, die als Vorläufer und Vorstufen der für den Sauerstofftransport verantwortlichen Erythrozyten dienen, haben ein immunosuppressives und immunregulatorisches Phänotyp gezeigt. Frühere Untersuchungen unserer Forschungsgruppe haben ein antimikrobielles Genexpressionsprofil innerhalb muriner Knochenmark-Erythroidzellen offenbart, welches auf eine Rolle der Erythroidzellen in der angeborenen Immunität hindeutet. In der vorliegenden Studie konzentrierten wir uns darauf, die Eigenschaften menschlicher Knochenmark-Erythroidzellen durch umfassende Analysen zu klären, einschließlich NanoString-Genexpressionsprofilierung mit dem Immune Response V2-Panel, einer BioPlex-Untersuchung der Sekretion von Chemokinen und TGF-beta-Familienproteinen sowie der Analyse öffentlich verfügbarer einzelzell-RNA-seq-Daten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine Erythroidzell-Subpopulation ein myeloid-ähnliches Genexpressionsprofil mit Gene für antibakterielle Immunität und Neutrophilen-Chemotaxis aufweist, was auf eine Beteiligung menschlicher Erythroidzellen an der angeborenen Immunität hinweist. Darüber hinaus fanden wir, dass menschliche Erythroidzellen CCL22, CCL24, CXCL5, CXCL8 und MIF-Chemokine sezernieren. Die Fähigkeit menschlicher Erythroidzellen, diese Chemokine zu exprimieren, könnte die Rekrutierung von Immunzellen im Knochenmark unter normalen Bedingungen erleichtern oder zur Fähigkeit der Erythroidzellen beitragen, lokale Immunosuppression auszulösen, indem sie Immunzellen in ihrer unmittelbaren Umgebung bei extramedullärer Hämatopoese rekrutieren.
Perik-Zavodskii et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.
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