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Trotz der zunehmenden Forschung zur Erkundung des Engagements von Lernenden mit Feedback ist wenig darüber bekannt, wie das Engagement von Zweitsprachenlernenden (L2) mit Feedback unter verschiedenen Verarbeitungsbedingungen deren nachfolgende Schreibentwicklung beeinflusst. Diese Studie untersucht die Auswirkungen der individuellen und kollektiven Verarbeitung (Languaging) von Lehrerfeedback auf die Schreibentwicklung von Englisch als Fremdsprache (EFL) Lernenden an einer chinesischen Sekundarschule. Einundachtzig Studierende im Alter von 13–14 Jahren mit A1-A2 Niveaus der Englischkenntnisse (laut dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen) aus zwei Klassen und zwei erfahrenen Englischlehrern nahmen an der Studie teil. Den Studierenden wurde umfassendes Lehrerfeedback gegeben, und sie sollten das Feedback, das zu drei Schreibaufgaben bereitgestellt wurde, entweder durch individuelle schriftliche oder kollektive mündliche Languaging über einen Zeitraum von sechs Wochen verarbeiten. Pre-, Post- und verzögerte Post-Tests wurden durchgeführt. Die Schreibentwicklung der Studierenden wurde anhand von Maßzahlen für Komplexität, Genauigkeit und Flüssigkeit sowie Inhalts- und Organisationsbewertungen analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die beiden Bedingungen die Schreibkomplexität und Flüssigkeit der Studierenden nicht unterschiedlich beeinflussten, während nur die kollektive mündliche Languaging-Bedingung zu nachhaltigen Genauigkeitsgewinnen der Studierenden beitrug. Ergebnisse basierend auf den analytischen Schreibbewertungen deuteten darauf hin, dass die Studierenden in den beiden Bedingungen im Laufe der Zeit signifikante Verbesserungen der Inhalts- und Organisationsbewertungen erzielten. Pädagogische und forschungsbezogene Implikationen zur Umsetzung der beiden Feedbackverarbeitungsbedingungen werden erörtert.
Carrie Xin Peng (Mo.) hat diese Frage untersucht.