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Das Recht bildet die Architektur der Governance globaler Mobilität. Es reguliert den irreduziblen Impuls zu bewegen, indem es Menschen durch die Institution der Staatsbürgerschaft an Territorien bindet und die Möglichkeiten zum Überqueren internationaler Grenzen einschränkt. Das Recht kann auch mobilisiert werden, um die Rechte von Menschen in Bewegung zu sichern. Im Mittelmeer interagieren verschiedene Akteure über eine dichte, verwobene Rechtslandschaft, die das Seerecht, Grundrechte und Asyl sowie öffentlich-rechtliche Regelungen umfasst, die Staaten Kontroll- und Repressionsbefugnisse zum Grenzschutz und zur Kriminalitätsprävention gewähren. Dieser Artikel fragt, ob — und unter welchen Bedingungen — das Recht gegenhegemoniale Qualitäten in den Kämpfen um die Bewegungsfreiheit annehmen kann. Es wird argumentiert, dass rechtliche Interventionen, die Migrant*innen in Bewegung unterstützen, gegenhegemonial sein können, wenn sie unterschiedliche Ansätze bezüglich der rechtlichen Verantwortung von Staaten kombinieren und wenn sie migratorische Ansprüche unterstützen, um europäisches Territorium zu betreten, ohne sich nur auf das Thema internationalen Schutz zu konzentrieren.
Santer et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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