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Einleitung: Die Ballonpulmonale Angioplastie (BPA) ist ein effektives Verfahren für Patienten mit chronischer thromboembolischer Lungenerkrankung (CTEPD). Unser Ziel war es, die Patientengruppe mit einer niedrigen Erfolgsquote oder hohen Komplikationsrate der BPA zu identifizieren, was noch unklar ist. Methoden: Sowohl CTEPD-Patienten mit als auch ohne pulmonale Hypertonie (CTEPH und NoPH-CTEPD) wurden einbezogen. CTEPH-Patienten wurden in Gruppen mit oder ohne pulmonarye Endarteriektomie (PEA-CTEPH und NoPEA-CTEPH) unterteilt. Die Wirksamkeit und Sicherheit der BPA wurden zwischen den Gruppen verglichen. Ergebnisse: Es gab 450, 66 und 41 Sitzungen in den Gruppen NoPEA-CTEPH, PEA-CTEPH und NoPH-CTEPD. Die Erfolgsquote (≥1 Grad Verbesserung im Flussgrad) in der PEA-CTEPH-Gruppe betrug 94,5%, was signifikant niedriger war als in den Gruppen NoPEA-CTEPH (97,1%) und NoPH-CTEPD (98,4%) (p = 0,014). Der Prozentsatz der vollständigen Flussrückgewinnung in behandelten Gefäßen war ebenfalls niedriger in der PEA-CTEPH-Gruppe. Die BPA-bedingte Komplikationsrate bei Patienten mit NoPEA-CTEPH, PEA-CTEPH und NoPH-CTEPD betrug 6,1%, 6,0% und 0,0% (p = 0,309). Es trat ein BPA-bedingter Todesfall auf (ausschließlich in NoPEA-CTEPH). Der mittlere pulmonale Arteriendruck ≥41,5 mm Hg war ein Prädiktor für BPA-bedingte Komplikationen. NoPEA-CTEPH-Patienten hatten eine größere Verbesserung in der 6-minütigen Gehstrecke (6MWD, 87 ± 93 m NoPEA-CTEPH vs. 40 ± 43 m PEA-CTEPH vs. 18 ± 20 m NoPH-CTEPD, p = 0,012). Fazit: BPA war sicher und effektiv für alle CTEPD-Gruppen mit weniger Verbesserungen für die Gruppen PEA-CTEPH und NoPH-CTEPD. Die Erfolgsquote der BPA war in der PEA-CTEPH-Gruppe niedriger und die Komplikationsrate war in der NoPH-CTEPD-Gruppe niedriger. Eine prä-BPA-Behandlung zur Senkung des pulmonalen Arteriendrucks sollte bei CTEPD-Patienten nicht übersehen werden.
Fu et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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