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Zusammenfassung: Im Jahr 2017 kündigte die südkoreanische Regierung die "Umfassenden Gegenmaßnahmen gegen digitale Sexualstraftaten" an, als Teil eines gemeinsamen Bemühens mehrerer Ministerien, ein Präventionssystem für digitale Sexualdelikte einzurichten. Angesichts der weit verbreiteten Vorkommen dieser Straftaten und der erhöhten Präsenz in Südkorea seit den späten 1990er Jahren war diese Maßnahme längst überfällig. Korea gilt als eine der digital fortschrittlichsten Nationen weltweit und hat in den letzten Jahrzehnten sowohl Herausforderungen als auch Chancen bei der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt, die durch Technologie erleichtert wird, erlebt. Dieses Papier erörtert die Entwicklung und Diversifizierung geschlechtsspezifischer Gewalt, die durch sich entwickelnde digitale Technologien in Korea unterstützt wird. Darüber hinaus untersucht es, wie koreanische Frauen auf die allgegenwärtigen Probleme digitaler Sexualstraftaten und Online-Misogynie reagiert haben, unterstützt von einer wachsenden Zahl digitaler Feministinnen. Nach der Analyse der Hindernisse schließt das Papier mit Vorschlägen, wie diese Schwierigkeiten überwunden werden können, wobei der Schwerpunkt auf den Bemühungen sowohl der Regierung als auch des privaten Sektors liegt.
Minyoung Moon (Samstag) untersuchte diese Frage.