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Zusammenfassung Wir analysieren, wie ETFs konkurrieren. Basierend auf einem neuen Modell und empirischer Analyse zeigen wir, dass die Liquidität des Sekundärmarkts von ETFs eine Schlüsselrolle bei der Bestimmung der Gebühren spielt. Liquidere ETFs für einen bestimmten Index erheben höhere Gebühren und ziehen Investoren mit kurzer Haltedauer an, die empfindlicher auf Liquidität als auf Gebühren reagieren. Höhere Handelsumsätze dieser Investoren erhalten die hohe Liquidität des ETFs, wodurch der ETF eine Rente durch seine Gebühr erzielen kann und einen Wettbewerbsvorteil erhält. Die Liquiditätssegmentierung durch Klienteleffekte erzeugt Wohlfahrtsverluste. Unsere Ergebnisse lösen das offensichtliche Paradoxon, dass ETFs mit höheren Gebühren nicht nur überleben, sondern auch in Gleichgewicht florieren.
Khomyn et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.