Key points are not available for this paper at this time.
Einführung Die Suchterkrankung, charakterisiert durch die Neigung, eine illegale Substanz zu missbrauchen oder ein wiederholtes riskantes Verhalten zu zeigen, ist ein ziemlich häufiges Phänomen, das in den letzten 50 Jahren vorkam, hauptsächlich in Mittel- und Hochlohnländern. Während Psychotherapie eine offenkundig positive Wirkung auf die Behandlung der Erkrankung hat, haben Daten gezeigt, dass sie oft nicht ausreichend ist, um eine vollständige Remission zu erreichen und einen optimalen positiven Einfluss auf die Lebensqualität im Vergleich zur gleichzeitigen Anwendung von Psychotherapie, Pharmakotherapie und psychosozialer Rehabilitation zu haben. Ziele Ziel der Studie ist es, verschiedene Spezifika der stationären Behandlung von „Mr. E“ hervorzuheben, der in einem nachkriegsmitteleinkommensland mit rapidem sozialen und kulturellen Übergang lebt. Methoden Gegenstand dieser Fallstudie ist „Mr. E“, ein 17-jähriger Schüler mit einer Vorgeschichte familiärer Traumata und einer langen Geschichte von Missbrauch sowie ambulanter psychiatrischer Behandlung. Daten wurden aus der Krankengeschichte des Patienten analysiert, der 2023 in der Suchtberatungsstelle der Abteilung für Psychiatrie des Universitätsklinikums Kosovo behandelt wurde. Halbstrukturierte Interviews, tägliche Bewertungen der Abstinenzsymptome und Selbstauskunftsmaßnahmen wurden verwendet, um qualitative Daten während des Behandlungsprozesses zu sammeln. Das Behandlungsprotokoll bestand aus: Entgiftung, Pharmakotherapie und gleichzeitiger unterstützender individueller und Gruppentherapie, mit dem Ziel, „Mr. E“ in die Gesellschaft ohne illegalen Substanzmissbrauch zu bewerten, zu behandeln und reintegrieren. Komorbiditäten stehen im Zusammenhang mit zugrunde liegenden Ursachen, während gesunde Lebensstile durch die Arbeit an Verhaltensänderungen gefördert werden, die eine optimale soziale Reintegration in einem sich schnell verändernden sozialen und kulturellen Umfeld unterstützen. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigten mehrere signifikante therapeutische Ziele wie: Verbesserte Selbstwahrnehmung; Verminderte Grübeleien und erhöhten Selbstkontrolle; Verbesserte Lebensqualität; und Verminderter Substanzmissbrauch. Das Entgiftungsprotokoll in der Behandlung von Suchterkrankungen in der stationären psychiatrischen Behandlung war für das Management der Abstinenzsymptome während der Krise entscheidend. Die Stärkung des Körpers parallel zur Heilung des Geistes wurde als wichtiger Schritt angesehen. Schlussfolgerungen Zusammenfassend war der kombinierte Ansatz aus Entgiftung, psychopharmakologischen und psychotherapeutischen Interventionen für die erfolgreiche Behandlung eines jungen Erwachsenen in einem nachkriegsmitteleinkommensland mit rapidem sozialen und kulturellen Übergang entscheidend. Interessensoffenlegung Keine erklärt.
N. Agani (Mon,) untersuchte diese Frage.