Key points are not available for this paper at this time.
Die Sichelzellanämie (SCD) ist die häufigste vererbbare monogenetische Störung. Chronische und akute Schmerzen sind charakteristische Merkmale der SCD, die mit neuralen und vaskulären Schäden sowie Entzündungen einhergehen. Mastzellen befinden sich in der Nähe von Nervenfasern und Blutgefäßen, aber wie sie diese Strukturen beeinflussen, bleibt unklar. Daher untersuchten wir den Mechanismus der Aktivierung von Mastzellen in einer Sichelumgebung, die reich an zellfreiem Häm und Entzündungen ist. Mastzellen, die dieser Umgebung ausgesetzt waren, zeigten eine Explosion des nukleären Inhalts mit der Freisetzung von citrullinierten Histonen, was auf die Freisetzung von extrazellulären Fallen durch Mastzellen (MCET) hinweist. MCETs interagierten direkt mit der Gefäßstruktur und den Nervenfasern, was eine Ursache für vaskuläre und neuronale Schäden bei Sichelzellmäusen darstellt. Die Bildung von MCET war abhängig von der Peptidylarginindecarboxylase 4 (PAD4). Die Hemmung von PAD4 verbesserte die Vasookklusion, chronische und akute Hyperalgesie sowie Entzündungen bei Sichelzellmäusen. Die Aktivierung von PAD4 könnte auch der Bildung von Neutrophilenfallen bei SCD zugrunde liegen, was somit ein neuartiges Ziel zur Behandlung der Folgen von vaskulären und neuralen Verletzungen bei SCD bietet.
Argueta et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.