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Schwere Hypertonie bei jungen Patienten stellt ein erhebliches diagnostisches Dilemma dar, und die Behandlung kann oft standardisiert werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, diese Fälle auf wahrscheinliche sekundäre Hypertonie zu diagnostizieren. Häufige Ursachen für sekundäre Hypertonie sind Vaskulitiden der großen Gefäße, Nierenarterienstenose, Aortenverengung und endokrine Störungen. Ein 23-jähriger asiatischer Mann, der zuvor gesund war, stellte sich mit Symptomen wie Brustschmerzen, Atemnot bei Anstrengung Grad II und allgemeiner Schwäche vor. Bei der Untersuchung war sein Blutdruck stark erhöht bei 200/110 mmHg. Diagnostische Untersuchungen zeigten eine signifikante vaskuläre Beteiligung, einschließlich beidseitiger Nierenarterienstenose begleitet von Aneurysma-Bildungen, Zöliakie-Stamm-Erkrankung und Ostealstenose der Arteria mesenterica superior. Der Patient unterzog sich einer erfolgreichen interventionellen Prozedur, einschließlich Nierenangioplastie, Stent-Implantation und Aneurysma-Coiling. Dies wurde gefolgt von einer Anpassung der medizinischen Behandlung sowie von entzündungshemmenden und krankheitsmodifizierenden Medikamenten. Die Diagnose einer Takayasu-Arteriitis (TAK) in diesem Fall wird durch das Alter des Patienten, die Präsentation und die Bildgebung gemäß den neuen TAK-Klassifikationskriterien des American College of Rheumatology/European League Against Rheumatism (EULAR) unterstützt und betont die potenziellen Vorteile eines pharmako-invasiven Ansatzes für optimale Ergebnisse.
Rao et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.