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Die Debatte über die Natur der sozialen Kognition hat seit der Wende zum 21. Jahrhundert einen Anstieg an Studien zur Empathie erlebt. Die Bedeutung von Edith Steins Dissertation über Empathie wurde ebenfalls in den Vordergrund gerückt. In ihrer Philosophie gibt es ein kontinuierliches Interesse an den Fragen sozialer Beziehungen und menschlicher Gemeinschaft, wobei die Erkundung der menschlichen Person und deren Entfaltung im Umgang mit dem Anderssein einen zentralen Faden in ihrem Werk bildet. Dennoch ist nach ihrer Dissertation der Begriff der Empathie nicht mehr in Gebrauch. Was bedeutet das? Ich schlage vor, dass der Begriff „Empathie“ sich als zu restriktiv für das herausgestellt hat, was Stein entdeckt und phänomenologisch beschreiben möchte. Nach ihrer Bekehrung zum christlichen Glauben, an der Schnittstelle von Philosophie und Theologie, erweitert und transformiert sie ihr Verständnis davon, was es bedeutet, eine Person zu sein, und entsprechend ihr Gefühl für die soziale Beziehung. In den interpretierenden Lesarten dieses Artikels zeige ich, wie Edith Steins frühe Intuitionen zur Empathie, Alterität und Personhaftigkeit in ihren späteren Schriften zur vollen Entfaltung kommen, wo die Beziehung zum Anderssein und die Entfaltung der Person als untrennbar von der Erfahrung eines liebenden Gottes betrachtet werden.
Magdalene Thomassen (Sonne,) hat diese Frage untersucht.
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