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Zusammenfassung Multidimensionale regionale sozioökonomische Analysen sollten die Komplexität und räumliche Vielfalt der Europäischen Union (EU) berücksichtigen. Dieser Artikel schlägt einen umfassenden Rahmen vor, um räumliche Analysen zu erleichtern, unter Verwendung von Referenz-Multi-Kriterien-Methoden. Die Methodik basiert auf zwei modifizierten Multi-Kriterien-Techniken, nämlich TOPSIS und BIPOLAR, die Bewertungs- und Rangordnungsobjekte mittels Referenzpunkten einbeziehen. Bei TOPSIS werden die Objekte direkt hinsichtlich der Abstände von den idealen und anti-idealen Punkten geordnet, während sie bei BIPOLAR indirekt unter Verwendung von zwei Gruppen von Referenzobjekten verglichen werden: wünschenswert („gut“) und unerwünscht („schlecht“). Darüber hinaus wird die Unterscheidung zwischen internen und externen Referenzpunkten untersucht. Die Motivation hinter dieser Studie besteht darin, den Fortschritt in Richtung der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in verschiedenen Bereichen zu überwachen und dabei die in der Agenda 2030 festgelegten Ziele zu berücksichtigen – einem komplexen Transformationsplan für Menschen, Planet, Frieden und Wohlstand, der von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen angenommen wurde und darauf abzielt, 17 SDGs und 169 Ziele zu verwirklichen, die in die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimensionen integriert sind. Um die Anwendbarkeit des vorgeschlagenen Rahmens zu beweisen, haben wir ihn angewendet, um die räumliche Vielfalt der EU-Länder hinsichtlich der Umsetzung von SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden zu messen. Die Analyse wird für die Jahre 2015 und 2019 durchgeführt und basiert auf acht EU-Indikatoren für nachhaltige Entwicklung. Die Ergebnisse werden als Rankings dargestellt und durch Karten veranschaulicht, um analoge Regionen in der EU zu identifizieren. Die Forschung zeigt unterschiedliche Leistungsniveaus bei der Erreichung des Ziels von SDG 11 unter den EU-Ländern, wobei die nordischen Länder deutlich besser abschneiden als die südlichen.
Górecka et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.
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