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Zusammenfassung Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, wie die COVID‐19-Pandemie die Bereitstellung von von Peers unterstützten Suchthilfediensten, wie Selbsthilfegruppen oder Wiederherstellungshäusern, sowie staatlichen Suchthilfediensten in Japan beeinflusste, sowie die Qualität ihrer Interaktion. Methoden Eine Online-Umfrage wurde von 2021 bis 2023 jährlich an alle 69 öffentlichen regionalen Gesundheitseinrichtungen (Zentren für psychische Gesundheit und Wohlfahrt, MHWCs) in den 47 Präfekturen Japans verteilt, was insgesamt drei Umfragen ergab. Die Umfrage fragte nach: (1) dem aktuellen Status der Suchtversorgung in jedem Zentrum, (2) dem aktuellen Status der von Peers unterstützten Suchtdienste im Bereich jedes Zentrums und (3) Änderungen in der Vernetzung zwischen Zentren und von Peers unterstützten Suchtdiensten. Ergebnisse Alle 69 Zentren nahmen jedes Jahr an der Umfrage teil. Nach dem zweiten Jahr der Pandemie erlebten sowohl MHWCs als auch von Peers unterstützte Dienste Dienstschließungen und -beschränkungen; jedoch waren von Peers unterstützte Dienste landesweit deutlich stärker betroffen, wie Verkleinerungen der Dienste, verringerte Nutzerzahlen, Mittelknappheit und die Unfähigkeit, mit anderen Diensten zu verbinden, weitgehend berichtet wurden (p < 0.0001). Trotz der Lockerung der meisten Beschränkungen im vierten Jahr berichteten MHWCs in 18 von 47 Präfekturen von mindestens einem anhaltend negativen Einfluss auf ihre Dienstbereitstellung, während von Peers unterstützte Dienste Schwierigkeiten hatten, sich zu erholen, wobei 40 von 47 Präfekturen weiterhin Probleme beobachteten. Fazit Die COVID‐19-Pandemie beeinflusste beide Dienstarten erheblich, wobei die von Peers unterstützten Dienste größere Herausforderungen bei der Wiederherstellung hatten. Zusätzliche Unterstützung ist entscheidend, um diese Dienste wieder in den Normalbetrieb zu bringen.
Katayama et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.