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Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive hämatologische Malignität, und entzündliche Signalgebung ist an ihrer Pathogenese beteiligt. Zytokine haben einen robusten Einfluss auf den Verlauf der AML und beeinflussen die Überlebensraten. Die Dysregulation im Zytokinnetzwerk kann eine pro-tumorigenische Mikroumgebung begünstigen, die die Proliferation leukämischer Zellen erhöht, das Überleben verringert und die Arzneimittelresistenz antreibt. Die Dominanz pro-inflammatorischer Mediatoren wie IL-11β, TNF-α und IL-6 gegenüber anti-inflammatorischen Mediatoren wie TGF-β und IL-10 wurde mit dem Tumorverlauf in Verbindung gebracht. Darüber hinaus haben entzündliche Zytokine bestimmte Populationen von hämatopoetischen Stamm- und Progenitorzellen mit mutierten Klonalen Hämatopoese-Genen begünstigt. Dieser Artikel fasst das aktuelle Wissen über entzündliche Zytokine und Signalwege in der AML, ihre Wirkungsweisen und die Implikationen für Immuntoleranz und klonale Hämatopoese zusammen, mit dem Ziel, potenzielle therapeutische Interventionen zur Verbesserung der klinischen Ergebnisse bei AML-Patienten zu finden.
Naji et al. (2024) haben diese Frage untersucht.
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