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Ketamin ist eine racemische Verbindung und ein Medikament, das aus den Enantiomeren (S)-Ketamin und (R)-Ketamin sowie seinen Metaboliten besteht. Es wird seit Jahrzehnten als dissoziatives Anästhetikum, Analgetikum und Freizeitdroge eingesetzt. Neuere Forschungen zeigen, dass Ketamin, seine Enantiomere und seine Metaboliten zur Behandlung von refraktärer Depression sowie komorbiden Störungen wie Angstzuständen, Zwangsstörungen und Opioidkonsumstörungen verwendet oder untersucht werden. Trotz seiner komplexen Pharmakologie wird Ketamin als N-Methyl-D-Aspartat (NMDA) Rezeptorantagonist bezeichnet. In diesem Review argumentieren die Autoren, dass die Pharmakologie von Ketamin um die Opioidrezeptoren und das endogene Opioidsystem neu definiert werden sollte. Sie heben auch einen potenziellen Wirkmechanismus von Ketamin gegen Depression hervor, der auf bifunktionale, synergistische Interaktionen zwischen NMDA- und Opioidrezeptoren zurückgeführt wird.
Levinstein et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.