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Soziale Medienplattformen sind zu wichtigen Räumen für die Diskussion über psychische Gesundheitsprobleme geworden, einschließlich Essstörungen. Während diese Plattformen wertvolle Unterstützungsnetzwerke bieten können, können sie auch schädliche Inhalte verstärken, die gestörtes Denken und selbstzerstörerisches Verhalten verherrlichen. Obwohl soziale Medienplattformen verschiedene Moderationsstrategien implementiert haben, von strengen bis hin zu laissez-faire Ansätzen, fehlt uns ein umfassendes Verständnis dafür, wie diese unterschiedlichen Moderationspraktiken mit dem Benutzerengagement in Online-Communities zu diesen sensiblen Themen der psychischen Gesundheit interagieren. Diese Studie adressiert diese Wissenslücke durch eine vergleichende Analyse von Diskussionen über Essstörungen auf Twitter/X (2,6 Millionen Tweets), Reddit (178.000 Einreichungen) und TikTok (14.000 Videos) zwischen 2019 und 2023. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Nutzer auf allen Plattformen ähnlich engagiert sind, wenn es darum geht, Bedenken zu äußern und Unterstützung zu suchen, aber Plattformen mit schwächerer Moderation (wie Twitter/X) die Bildung von toxischen Echokammern ermöglichen, die pro-Anorexie-Rhetorik verstärken. Diese Ergebnisse zeigen, wie Moderationsstrategien die Entwicklung und den Einfluss von Online-Communities erheblich beeinflussen, insbesondere in Kontexten, die psychische Gesundheit und Selbstverletzung umfassen.
Lerman et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.