Seit den Anschlägen vom 11. September hat sich die Darstellung des Islam in den Medien häufig verschoben und fördert oft eine einheitliche konservative Sichtweise auf den Islam. Diese Verschiebung hat zu einer zunehmenden Forschung im Bereich des islamischen Rundfunks geführt, was eine umfassende Überprüfung bestehender Studien erforderlich macht, um Lücken zu identifizieren. Mithilfe der Scopus-Datenbank wurde eine bibliometrische Analyse durchgeführt, bei der die Methoden der Ko-Zitation, Länderzusammenarbeit und Schlüsselwort-Ko-Vorkommen angewendet wurden. Die Studie identifizierte bis 2024 insgesamt 1.833 Publikationen, die sich auf Schlüsselwörter wie „islamische Rundfunkübertragung“, „islamische Medien“, „islamisches Fernsehen“ und „muslimische Länder“ konzentrieren. Die Analyse zeigt ein wachsendes Interesse am islamischen Rundfunk, wobei der Schwerpunkt auf Medientechnologie und elektronischen Anwendungen zur Verbreitung islamischer Werte liegt. Sie hebt interdisziplinäre Kooperationen und spezialisierte Forschungsgruppen hervor, die bemerkenswerte Beiträge leisten. Die Ergebnisse bieten Forschern, Produzenten und politischen Entscheidungsträgern Einblicke, wie islamische Rundfunkübertragungen effektiv genutzt werden können, um islamische Lehren durch Massenmedien zu verbreiten.
Alit et al. (Do.) haben diese Frage untersucht.