Ein 46-jähriger Mann war in eine hochenergetische Kollision verwickelt, die zu einer linken traumatischen Hemipelvektomie mit kontralateralen Beckenbrüchen und regionalen Weichteilverletzungen führte. Er hatte eine pulslosen linken unteren Extremität und multiple lebensbedrohliche Verletzungen. Eine Notfall-Hemipelvektomie wurde durchgeführt, wobei intraoperative Befunde eine Durchtrennung der externen iliakalen Arterie bestätigten. Übrige orthopädische Verletzungen wurden nacheinander repariert, einschließlich der perkutanen Fixation des kontralateralen Acetabulumbruchs. Eine traumatische Hemipelvektomie erfordert eine schnelle Intervention. Eine frühzeitige Amputation ist notwendig für eine angemessene Reanimation. Die perkutane Fixation von Brüchen im verbleibenden Hemipelvis kann den Erhalt des Weichgewebes optimieren und zu positiven funktionalen Ergebnissen führen.
Rutz et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.