Hühnerfedern sind ein reichlich vorhandenes Restmaterial und ein geeignetes Material zur Gewinnung von löslichem Keratin. Diese Studie untersuchte die Kombination von physikalischen, chemischen und enzymatischen Prozessen zur Maximierung der Eiweißausbeute. Zunächst wurden die Hühnerfedern gewaschen, gemahlen und einer Elektronenstrahlbestrahlung mit Dosen von 0 (Kontrolle) bis 25 kGy unterzogen. Das Keratin wurde dann bei 18°C mit 0,5 M Na₂S löslich gemacht, gefolgt von einer H₂O₂-Reinigung. Eine thermisch-alkalische Behandlung (0,5 M NaOH, 1:50 w/w, 95°C für 2 Minuten) wurde als Alternative zur Löslichkeit bewertet. Schließlich wurde eine Hydrolyse mit Alcalase, Trypsin oder Bromelain an dem verbleibenden Feststoff durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten eine lösliche Keratin-Ausbeute von 92,78% mit Na2S und 25 kGy, die die Kontrolle (75,55%) signifikant übertraf. Während die NaOH-Extraktion eine leicht niedrigere Ausbeute (90,71%) erzielte, ergab die Alcalase-Behandlung des festen Rückstands eine zusätzliche Ausbeute von 11,88%, was zu einer Gesamtmenge von 91,81% führte. Weitere Studien sollten die Verwendung der Hydrolysate als Tierfutter bewerten.
Sinche-Serra et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.