Motivation: Die von der FDA genehmigte Ferriscan Spin-Echo (SE)-Methode zur Schätzung der Leber-Eisen-Konzentration (LIC) leidet unter erheblichen Bewegungsartefakte, Berichtverzögerungen und Kosten durch Drittherstellerprozesse. Die genaue LIC, kurze Verarbeitungszeiten und qualitativ hochwertige Bilder wurden aus der klinischen Praxis gefordert. Ziel(e): Überprüfung der Übereinstimmung der LIC zwischen den beiden Produktsequenzen und der LICSE. Ansatz: Vergleich von LIC, aus Inline-R2*-Karten unter Verwendung von: 3D mDixon-quant (mDixon) und Multi-Echo-Gradienten-Echo (mGRE), zur LICSE in einer großen Population (126 klinische Probanden). Ergebnisse: LICmGRE stimmt enger mit LICSE in Fällen mit normal bis leichtem Eisenüberladung überein, während LICmDixon LICmGRE in moderaten bis schweren Eisenüberladungsfällen übertrifft. Einfluss: Die aus den Inline-R2*-Karten sowohl der 3D mDixon- als auch der Multi-Echo-GRE-Methoden (mGRE) (jeweils mit einer einzelnen Atemanhaltzeit von <12 s) berechnete Leber-Eisen-Konzentration (LIC) korrelierte stark mit der von der FDA genehmigten Ferriscan Spin-Echo (SE)-basierenden Methode.
Zhang et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.