Dieser Artikel führt die hybride Epistemologie als Rahmenkonzept ein, um zu verstehen, wie Wissen entsteht, wenn Menschen und KI-Systeme als kognitive Partner agieren. Die traditionelle Philosophie behandelt Wissen als etwas, das individuelle Köpfe durch Erfahrung oder Argumentation erwerben. Diese Sichtweise erfasst die zeitgenössische Realität nicht mehr. Die Untersuchung betrachtet drei kritische Herausforderungen. Wie bewerten wir Wissensansprüche, wenn der Argumentationsprozess undurchsichtige Algorithmen beinhaltet? Was passiert, wenn Vertrauensnetzwerke traditionelle Methoden der Rechtfertigung ersetzen? Wie wird kognitive Verantwortung in menschlich-maschinellen Partnerschaften verteilt? Diese Fragen sind von Bedeutung, da hybride Wissenssysteme nun medizinische Diagnosen, rechtliche Entscheidungen und politische Entscheidungen beeinflussen, die das Leben der Menschen direkt betreffen.
Andrii Lykhatskyi (Mon,) studierte diese Frage.