Die Bewässerung macht etwa 80 Prozent der Frischwasserentnahme in Indien aus, was die Preisgestaltung für Wasser entscheidend macht, um sowohl eine effiziente Nutzung als auch einen gerechten Zugang zu gewährleisten. Traditionell basierten die Tarife für Bewässerung auf Fläche und waren stark subventioniert, was zu einer schlechten Kostenrückgewinnung und schwachen Anreizen zur Einsparung führte. In Maharashtra hat die Maharashtra Water Resources Regulatory Authority (MWRRA) strukturierte volumetrische Tarife eingeführt, die mehr Transparenz bieten. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen: Die Einziehungsraten sind niedrig und politischer Druck hält die Gebühren oft unter den Kosten. Angesichts des semi-ariden Klimas und der Abhängigkeit sowohl von Kanal- als auch von Grundwasserbewässerung ist ein nuanciertes Verständnis der Wasserpreise entscheidend, um die Lebensgrundlagen der Landwirte mit der Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.
Rath et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.