Dieses Papier untersucht die Rolle der perceptuellen Wiederholung bei der Erfahrungsgestaltung gemäß Aristoteles' Psychologie und Epistemologie. Begonnen mit einer Analyse der Sinneswahrnehmung (aisthesis), wird die Beibehaltung von perceptuellen Spuren (phantasia) und deren Wiederholung in der Erfahrung (empeiria) untersucht. Dies etabliert letztlich die grundlegende Rolle der Sinneswahrnehmung bei der Verankerung unserer epistemischen und praktischen Beziehung zur Realität und offenbart eine neuartige Perspektive darauf, wie Wiederholung das Verhalten von Menschen und Nicht-Menschen prägt.
Giulia Mingucci (Mi.), hat diese Frage untersucht.