Die Stärkung der Resilienz ihrer Lieferkette stellt eine strategische Priorität für chinesische Unternehmen dar, um auf sich entwickelnde Globalisierungsmuster zu reagieren und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend nachhaltigkeitsorientierten Markt aufrechtzuerhalten. Diese Forschung misst systematisch die Resilienz der Unternehmenslieferketten, indem sie Paneldaten chinesischer börsennotierter Unternehmen (2010–2022) durch die dreidimensionalen Konstrukte von Widerstandskapazität, Erholungsresilienz und adaptiver Kreativität analysiert. Regressionsanalysen zeigen, dass die digitale Transformation die Resilienz der Unternehmenslieferkette signifikant verbessert und dabei duale Schwellenwertmerkmale in nichtlinearen Beziehungen aufweist. Mediationstests zeigen, dass Informationsaustausch und Ressourcenintegration als die entscheidenden Übertragungskanäle fungieren. Die digitale Transformation zeigt eine starke Vorhersagevalidität sowohl für die Widerstandskapazität als auch für die adaptive Kreativität von Lieferketten. Die scheinbar paradoxen Ergebnisse zur operativen Effizienz von Unternehmen verdeutlichen die Notwendigkeit eines differenzierteren und dynamischen Verständnisses der zugrunde liegenden Mechanismen. Die positive Auswirkung der digitalen Transformation auf die Resilienz der Lieferkette zeigt Heterogenität zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Unternehmen, Regionen und Branchen. Die Ergebnisse bieten umsetzbare Einblicke zur Orchestrierung von Initiativen zur digitalen Transformation und zur Gestaltung gestufter Resilienzrahmen für Lieferketten, die die Nachhaltigkeitsziele der Unternehmen unterstützen.
Sun et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.