ZUSAMMENFASSUNG Die Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) hat den dreidimensionalen Druck auf Mikro- und Nanometerauflösung ermöglicht, was die Herstellung von patientenspezifischen Implantaten und fein strukturierten Zellgerüsten erlaubt. Diese umfassende Überprüfung hebt jüngste Fortschritte in der Integration von 2PP über verschiedene medizinische Fachrichtungen hinweg hervor und betont ihre potenzielle Rolle in klinischen und translationalen Zusammenhängen, einschließlich Augenheilkunde, Orthopädie, Neurologie, Dermatologie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Trotz technologischer Errungenschaften behindern bedeutende Herausforderungen ihre weitverbreitete Nutzung, die ebenfalls diskutiert werden. Dazu gehört die Skalierung der Herstellungsprozesse, die Gewährleistung der langfristigen Biokompatibilität der hergestellten Strukturen und ein Mangel an 2PP-Forschung in anderen medizinischen Bereichen. Fortschritte in Biomaterialien, Photoinitiatoren und integrierten Fertigungsansätzen innerhalb der 2PP könnten die klinische Praxis erheblich beeinflussen und die Patientenergebnisse weiter verbessern.
Munkwitz et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.