Das Velo-Kardio-Facial-Syndrom (VCFS) ist mit erheblichen psychologischen und psychiatrischen Komorbiditäten verbunden, darunter Angst, Depression und Psychose. Diese Fallserie untersucht die Verwendung von klinischer Hypnose als Behandlung, um komorbide psychische Symptome zu verringern und die Lebensqualität von Personen mit VCFS zu verbessern. Sechzehn Fälle im Alter von 6 bis 38 Jahren mit genetisch bestätigtem VCFS und psychischen Störungen erlernten Selbsthypnose und positives Umdeuten. Betreuer unterstützten die Teilnehmer beim Üben von Selbsthypnose und beim Überwachen des Fortschritts. Die Ergebnisse wurden qualitativ anhand von Symptomverbesserungen bewertet, die von Betreuern und Patienten bei klinischen Besuchen berichtet wurden. Die Wirksamkeit der Behandlung schien von der Engagement der Patienten, der Unterstützung durch Betreuer und strategisch gerichteten hypnotischen Suggestionen beeinflusst zu werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Therapie mit Hypnose einen kostengünstigen, nicht-pharmakologischen Ansatz zur Verringerung von Angst, Verbesserung der emotionalen Regulation und Linderung einiger psychotischer Symptome bei VCFS darstellt.
Lancaster et al. (Thu,) studierten diese Frage.