Zweck Angesichts der Notwendigkeit, die Bildung für Nachhaltigkeit in der Hochschulbildung zu fördern und innovative pädagogische Ansätze zur Vermittlung von Nachhaltigkeit durch einen partizipativen Ansatz zu integrieren, ist das Ziel dieser Studie, die Perspektiven von Studierenden, Fachbereichsmitgliedern und Mitgliedern der lokalen Gemeinschaft in Bezug auf partizipative Methoden zu analysieren, die Klimamaßnahmen in der Hochschulbildung vorantreiben. Design/Methodik/Ansatz Diese Studie verwendete einen Mixed-Methods-Ansatz, der Fragebögen und Interviews mit 30 Studierenden, 10 Hochschulangehörigen und 20 Teilnehmern der lokalen Gemeinschaft beinhaltete, die an verschiedenen Klimamaßnahmen beteiligt waren. Ergebnisse Die Ergebnisse dieser Studie zeigen sowohl vorteilhafte als auch nachteilige Erfahrungen und heben die Fähigkeit partizipativer Methoden hervor, Zusammenarbeit und interdisziplinäre Bildung zu fördern. Hochschulangehörige berichteten von positiven Ergebnissen, wie zum Beispiel gesteigerte Beteiligung und kollaborative Ergebnisse; dennoch empfanden Studierende und Mitglieder der Gemeinschaft häufig Marginalisierung, was zu Wahrnehmungen von Tokenismus führte. Diese Forschung legt nahe, dass, während partizipative Methoden Klimamaßnahmen in der Hochschulbildung verbessern können, signifikante strukturelle Änderungen notwendig sind, um Inklusivität und quantifizierbare Ergebnisse zu gewährleisten. Originalität/Wert Diese Studie bietet Einblicke in die Nützlichkeit des Service-Learning-Ansatzes als pädagogischen Ansatz zur Initiierung partizipativer Methoden zur Verwirklichung der SDGs, insbesondere der Klimamaßnahmen. Diese Studie demonstriert das kritische Zusammenspiel zwischen institutioneller Unterstützung und Einbindung der Interessengruppen und betont die Notwendigkeit gerechter Strategien in partizipativen Klimainitiativen.
Yi et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.