Diese bibliometrische Analyse untersuchte 223 Artikel zur digitalen Sucht und kindlichen Entwicklung, die in der Web of Science-Datenbank indexiert sind. Die erste Studie wurde 2013 veröffentlicht, doch ein merklicher Anstieg der Publikationen trat erst kürzlich auf, mit einem jährlichen Durchschnitt von 77 Artikeln bis 2025. Die Literatur zeigt eine ausgewogene und kooperative Produktionsstruktur, wobei die Türkei als das produktivste Land hervorgeht (118 Publikationen), gefolgt von den Vereinigten Staaten (27) und China (20). Die Akdeniz-Universität war die produktivste Institution mit sieben Publikationen. Die Forschung konzentriert sich überwiegend auf die Disziplinen psychische Gesundheit, Psychologie und Bildung, wobei Psychiatrie (13,90 %) und Psychologie (13,45 %) den Kern bilden. Die Analyse der bibliografischen Kopplung ergab fünf miteinander verbundene Cluster, die auf eine thematische Differenzierung hindeuten, die auf einer gemeinsamen Zitationsbasis verankert ist. Die Analyse der Schlüsselwörter identifizierte fünf Cluster, wobei dominante Themen Ergebnisse im Zusammenhang mit Sucht, verschiedene Formen digitaler Sucht bei Kindern, psychische Gesundheit, Entwicklungsprozesse und altersbasierte Kategorisierungen umfasst. Die Studie hebt die Notwendigkeit integrativer Forschungsansätze und internationaler Zusammenarbeit hervor, um Lücken in der Literatur zu schließen. Zu den Einschränkungen gehören die Verwendung einer einzigen Datenbank und die begrenzte Tiefe der Inhaltsanalyse. Zukünftige Forschungen sollten verschiedene Datenbanken einbeziehen, longitudinale und multidisziplinäre Studien durchführen und die Wirksamkeit von Interventions- und Präventionsprogrammen bewerten.
Dümenci et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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