Zusammenfassung Diese Studie untersucht die Interaktion zwischen pragmatischer und phonetsicher Variation und analysiert die Verwendung von 'just' im britischen Englisch. Basierend auf einer akustischen und auditiven phonetischen Analyse von 1.260 Token von 'just', die von 100 männlichen Sprechern des Standard Southern British English gesprochen wurden, argumentiere ich, dass Sprecher phonetische Ressourcen nutzen, um pragmatische Bedeutungen neben vorhersehbaren kontextuellen Effekten anzuzeigen. Die Realisierung jedes der kanonischen Segmente von 'just' (/d͡ʒ/, /ʌ/, /s/, /t/) wurde unter Verwendung von Dauer, Schwerpunktschwerpunkt und Vokalfrequenzschätzungen untersucht. Diskurs-pragmatische Verwendungen von 'just' zeigten eher phonologische Reduktion als adverbiale Verwendungen in Bezug auf die Wortdauer, Vokalisierung und Qualität, jedoch nicht für die Dauer von /s/ und /t/. Die Realisierung von /t/ hing vom folgenden Kontext ab, aber der Effekt der Funktion auf die Vokalisierung und Dauer blieb robust trotz Interaktionen mit umliegenden Kontexten und Token-Betonung. Dies deutet darauf hin, dass Sprecher unterschiedliche Funktionen von 'just' über segmentale Realisation signalisieren. Die Analyse von 'just' im phonetischen Detail innerhalb seines pragmatischen und kontextuellen Umfelds beschreibt, wie das Wort in seiner Darstellung geformt wird.
Ben Gibb-Reid (Tue,) untersuchte diese Frage.
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