Das Zusammenspiel zwischen lokalen und itineranten Elektronen bildet die Grundlage vieler korrelierter und topologischer Quantenzustände. Kagome-Gitter bieten eine ideale Plattform, da sie sowohl Flachbänder (lokalisierte Zustände) als auch dispersive Bänder (itinerante Zustände) beherbergen, doch ein direkter spektroskopischer Nachweis ihrer dynamischen Kopplung blieb bislang aus. Hier berichten wir über die lang gesuchte Flachbandresonanz im quasi-zweidimensionalen Kagome-Bilayer-Material CsCr₆Sb₆. Mithilfe von winkelaufgelöster Photoemissionsspektroskopie, Transportmessungen sowie kombinierter Dichtefunktionaltheorie und dynamischer mittelfeldtheoretischer Analyse identifizieren wir koexistierende Flachband-Duplexe und dispersive Bänder nahe der Fermi-Energie. Beim Abkühlen zeigen die Flach- und dispersiven Bänder eine deutliche Zunahme der spektralen Gewichtung und Hybridisierung, was die Flachbandresonanz direkt belegt. Entscheidend ist, dass dieses Auftreten mit dem Einsetzen kurzreichweitiger antiferromagnetischer Korrelationen zusammenfällt, was sich deutlich vom konventionellen Verhalten von Kondo-Gittern unterscheidet. Unsere Ergebnisse demonstrieren nicht nur die lang gesuchte Flachbandresonanz in Kagome-Materialien, sondern auch ihre unkonventionelle Korrelation mit Magnetismus. Ein Kennzeichen der Wechselwirkung zwischen Flachband- und dispersiven Bandzuständen in Quantenmaterialien ist die Flachbandresonanz. Hier berichten die Autoren über die Beobachtung einer Flachbandresonanz im Kagome-Bilayermaterial CsCr6Sb6, die von den Duplex-Kagome-Bändern der Bilayereinheit ausgeht.
Zhang et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.