Die archäologische Forschung zur deutschen Kolonialzeit in Kamerun hat eine Reihe wichtiger Stätten und Überreste zutage gefördert, die sowohl teilweise oder ganz unter der Erde als auch an der Oberfläche liegen. Dieser Beitrag, der sich mit dem Umgang mit der deutschen Kolonialarchitektur befasst, untersucht die erkenntnistheoretischen Grundlagen für ihr Verständnis und ihre Verwendung als historisches Dokument im Rahmen der Studie zu den deutsch-kamerunischen Beziehungen. Er geht von der Prämisse aus, dass ein Gebäude eine Vergangenheit hat und dass die Untersuchung der Veränderungen von Gebäuden in der Höhe ebenso interessant ist wie eine stratigrafische Ausgrabung. Für diese Überlegung ist ein interdisziplinärer und integrativer Ansatz nützlich, der Geisteswissenschaften, Kunstwissenschaften, Naturwissenschaften und Physik einbezieht.
Élouga et al. (Wed,) studied this question.