Rindenarzneien stellen einen wichtigen Bestandteil der traditionellen Medizin dar und werden weit verbreitet in den ayurvedischen, unani- und volkstümlichen Gesundheitssystemen verwendet. Die vorliegende Untersuchung zielt darauf ab, die phytochemische Zusammensetzung von Rindenarzneien, die aus ausgewählten Heilpflanzen der Marathwada-Region in Maharashtra gewonnen wurden, zu bewerten und zu charakterisieren, insbesondere von Arten der Gattung Ficus. Die Studie integriert eine pharmacognostische Bewertung, eine vorläufige phytochemische Screening-Analyse und eine fortgeschrittene hochauflösende Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie (HR-LCMS), um bioaktive Inhaltsstoffe zu identifizieren. Rindenproben von Ficus amplissima, F. arnottiana, F. benjamina, F. carica, F. elastica, F. hispida und F. microcarpa wurden gesammelt, authentifiziert, verarbeitet und mit geeigneten Lösungsmitteln extrahiert. Die HR-LCMS-Profilierung ergab die Anwesenheit von pharmakologisch signifikanten Verbindungen wie Quercetin, Rutin, Kaempferol, Gallussäure, Kaffeesäure, Lupeol, Betulin- und Ursolsäure. Die nachgewiesenen Phytokomponenten zeigen antioxidative, entzündungshemmende, antidiabetische, antimikrobielle und leberschützende Aktivitäten und unterstützen die ethnomedizinische Relevanz dieser Rindenarzneien. Die Studie etabliert chemische Fingerabdrücke für jede Art und bietet eine wissenschaftliche Validierung für deren traditionelle therapeutische Verwendung, was zur Standardisierung, Qualitätskontrolle und zukünftigen Arzneimittelentdeckung beiträgt.
Kshirsagar et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.